Spielbank Hamburg informiert: Warum die Premierenfeier des Films „Chiko“ im Casino Moritz Bleibtreu an „Lola rennt“ erinnert

Hamburg, 18. April 2008. Als der von Fatih Akin („Gegen die Wand“) produzierte Gangsterfilm „Chiko“ im Hamburger Cinemaxx-Kino Deutschlandpremiere hatte, erhielten die Hauptdarsteller Denis Moschitto und Moritz Bleibtreu viel Beifall. Die anschließende Feier fand im CASINO ESPLANADE statt. Das meldeten die Medien bundesweit, vom Nachrichtensender n-tv über die Kölnische Rundschau bis zur Schwäbischen Zeitung.

Besonders für Bleibtreu mag die Party im CASINO Erinnerungen wachrufen: Denn der 37-Jährige feierte einen seiner ersten Erfolge mit einem Film, der auch im Casino spielt: „Lola rennt“. Der Film handelt von einer jungen Frau, Lola (Franka Potente), die von ihrem Freund, Manni alias Bleibtreu, angerufen wird. Manni ist Geldkurier für einen Drogendealer und vergaß 100.000 Mark in der U-Bahn. 20 Minuten bleiben, um das Geld aufzutreiben. Lola hilft. Nach zwei vergeblichen Versuchen, das Geld aufzutreiben, weiß Lola keinen Ausweg mehr. Plötzlich erleuchtet ihr im Tagtraum ein Casino. Lola eilt hin und setzt ihre letzten 100 Mark beim Roulette auf die 20 und gewinnt. Auch beim zweiten Mal ist sie erfolgreich – und kassiert 100.000 Mark.
„Chiko“ ist von anderem Kaliber: Der Film zeigt den Jungen Chiko, der in den Hochhaussiedlungen Hamburgs hoch hinaus will. Bleibtreu spielt den Drogenboss Brownie, der ihm helfen soll. Der Berliner Tagesspiegel schreibt: „Der Film schont seine Zuschauer nicht, zeigt psychisch wie physisch brutale Szenen.“ Davon war nach der Premiere nichts zu spüren. Es legte sich die Leichtigkeit des Seins und des Spiels über die Filmcrew und die Hamburger Cineasten. Sie tanzten bis früh in den Morgen.