WSOP 2008: Schaaf gewinnt beim H.O.R.S.E., Hellmuth Dritter

Event 51: USD 1.500 H.O.R.S.E., Finaltag

20 statt wie geplant acht Spieler kehrten zum dritten Turniertag des USD 1.500-H.O.R.S.E.-Events in den Amazon Room zurück, doch es dauerte nicht lange und die offiziellen Finalisten waren gefunden. Für unseren deutschen Bracelet-Gewinner (USD 3.000 H.O.R.S.E.) Jens Vörtmann hat es leider nicht gereicht, er musste bereits auf Rang 19 für ein Preisgeld von USD 6.686 seinen Stuhl räumen.

Am Final Table nahm dann allerdings Team-PokerStars-Pro Victor Ramdin Platz und erwartungsgemäß Phil Hellmuth, denn der elffache Bracelet-Sieger hatte die beiden ersten Turniertage klar dominiert und als Führender abgeschlossen. Tommy Hang hatte ihn allerdings am dritten Tag überholt.

Hier die Namen und die Chipcounts:

Tommy Hang: 680.000
Phil Hellmuth: 400.000
James Schaaf: 392.000
Jason Dollinger: 346.000
Sam Silverman: 310.000
Esther Rossi: 166.000
Victor Ramdin: 78.000
Matt Grapenthien: 46.000

Es sah also nicht besonders gut aus für Victor Ramdin und tatsächlich war für ihn dann auch auf dem siebten Platz das Ende erreicht. Lediglich Matt Grapenthien musste sich noch früher verabschieden. In seiner letzten Hand (Stud Hi), war Ramdin bereits auf der Third Street all-in, Sam Silverman und James Schaaf callten. Auf der fünften Straße foldete Silverman dann, Schaaf zeigte zwei Paare und überbot damit ein Paar Neunen von Ramdin, dem ein Preisgeld von USD 32.992 blieb.

Auf Rang sechs schied dann Silverman aus, der seine letzte Hand gegen Jason Dollinger verlor. Dollinger selbst musste mit dem fünften Platz vorlieb nehmen und Rang vier ging an Esther Rossi, der im Hold’em an Phil Hellmuth scheiterte.

Für drei Spieler ging es also noch um das begehrte Bracelet. Hellmuth war natürlich besonders heiß darauf, denn seine bisherigen elf Armbänder gab es allesamt im Hold’em und jetzt wollte er natürlich zeigen, dass er alle Varianten beherrscht. Aber nicht alle Träume gehen in Erfüllung und so musste The Poker Brat auf Platz drei seine Hoffnungen begraben. Gespielt wurde Omaha Hi-Lo, Hellmuth limpte, wurde vom Tommy Hang im Big Blind geraist und callte. Das bedeutete dann auch schon das All-in für Hellmuth, der im Showdown A [key:card_spades] K [key:card_spades] 10 [key:card_spades] 5 [key:card_diamonds] umdrehte und gegen Q [key:card_diamonds] Q [key:card_hearts] 4 [key:card_clubs] 8 [key:card_diamonds] antrat. Das Board brachte J [key:card_spades] 7 [key:card_hearts] 5 [key:card_hearts] 7 [key:card_clubs] 8 [key:card_diamonds] und das Aus für Hellmuth, der immerhin USD 93.168 kassierte.

Heads-up führte Hang mit 1,6 Millionen zu 800.000 in Chips vor James Schaaf, aber der drehte in über 50 Händen den Spieß um und schnappte sich den Sieg. Im Stud Hi-Lo ging es richtig zur Sache, sodass Hang auf der sechsten Straße schließlich all-in war. Ein Drilling Siebenen stand am Ende zu Buche, doch der hielt nicht stand gegen den Drilling Achten von James Schaaf, der das Bracelet und USD 256.412 Prämie in Empfang nehmen durfte. Hang blieb als Zweitplatziertem die Summe von USD 158.933.

Das Ergebnis:

1. James Schaaf USD 256.412
2. Tommy Hang USD 158.933
3. Phil Hellmuth USD 93.168
4. Esther Rossi USD 68.505
5. Jason Dollinger USD 54.804
6. Sam Silverman USD 42.966
7. Victor Ramdin USD 32.992
8. Matt Grapenthien USD 27.511
9. Edward Brogdon USD 22.031
10. Lonnie Heimowitz USD 22.031
11. Steve Diano USD 16.551
12. Phillip Penn Sr. USD 16.551
13. Randy Holland USD 11.070
14. Arash Ghaneian USD 11.070
15. Keith Sexton USD 8.878
16. Arthur Young USD 8.878
17. Stephen Wolff USD 6.686
18. Hoyt Verner Jr. USD 6.686
19. Jens Voertmann USD 6.686
20. Edmond Tonnellier USD 6.686

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