Spielbank Wiesbaden: Nie zu früh aufgeben!

Schon am Nachmittag waren die 60 Plätze des € 100 Turniers am gestrigen Dienstag, dem 4. Januar, ausgebucht. Die 100er Turniere dienstags und mittwochs gehören damit offensichtlich zu den beliebtesten der fünf Pokerturniere, die die Spielbank Wiesbaden jede Woche anbietet.

Für die Dienstags-Cashgamer aber gibt es auf mehrheitlichen Wunsch ab sofort eine kleine Neuerung: Dienstags startet jetzt der erste Cash-Table mit Blinds 5/10 und 250 € Min. Buy-In. Für alle, die die kleineren Blinds 2/4 mit 100 € Min.Buy-In bevorzugen, starten dann der zweite und alle weiteren Cash-Tables etwas später. Und das neue Konzept ging vom Start weg voll auf: An vier Cash-Tables wurde gestern begeistert gepokert.

So, jetzt aber zum Turnier. Die Spieler warteten geduldig auf gute Hände – auf sehr gute Hände. Und so kam es, dass der Final-Table erst nach Mitternacht stand und auch hier schien jeder nur noch Top-Pair spielen zu wollen. Die Partie schleppte sich dahin und war überwiegend von Pre-Flop-Raises geprägt oder davon, dass sich die Blinds so step-by-step die Stacks reduzierten.

Als es dann nur noch drei Spieler waren und die Uhr schon auf 01:30 ging, schlug Thomas Schmitz, zu diesem Zeitpunkt chip-mäßig etwas schwach auf der Brust, einen Deal vor, der aber von Ingo Sarnik und dem Chipleader Andreas Klaumann schnöde abgelehnt wurde. So zum Weiterkämpfen angespornt, knabberten die beiden Erstgenannten in der Folge dem Chipleader Stück für Stück seinen kompletten Stack weg. Ingo Sarnik, gut gelaunt auch noch zu fortgeschrittener Stunde, summte mit Blick auf die gegnerischen Stacks immer mal wieder vor sich hin: „This is for me…“ Diese Taktik schien zu wirken.

Andreas Klaumann, der vor der Deal-Offerte schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte, musste so nach einem 45-minüten Kampf den Tisch auf Platz drei verlassen. Nach einem kurzen Heads-Up einigten sich die letzten Beiden dann auf einen Pari-Deal.

Thomas Schmitz aber, eine Stunde zuvor noch short-stacked, hatte zum Schluss sogar die Nase leicht vorn. Fazit: Nie zu früh aufgeben!

Am heutigen Mittwoch steht erneut ein € 100 Turnier auf dem Programm. Auf www.spielbank-wiesbaden.de kann man die aktuelle Buchungslage verfolgen und, wenn’s eng wird, sich normalerweise noch schnell per Bankkarte oder Kreditkarte einen Platz sichern – oder vor Ort im Casino, solange der Vorrat reicht. Da das heutige Turnier aber seit dem frühen Nachmittag bereits wieder restlos ausgebucht ist, kann man nur auf eine Umbuchung hoffen. Also immer mal wieder in das Buchungsportal schauen, manchmal bewegt sich noch was! Auch hierfür gilt die heutige Headline: Nie zu früh aufgeben!

Spielbank Wiesbaden – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main!

Die Gewinner des Turniers vom Dienstag, dem 04.01.2011:

1. Thomas Schmitz (D)1.710,- Deal
2. Ingo Sarnik (D)1.710,- Deal
3. Andreas Klaumann (D)900,-
4. Karol Szymanski (D)660,-
5. Oliver Staffa (D)540,-
6. Roger Berger (D)480,-
Ingo Sarnik (2) und Thomas Schmitz (1)
Ingo Sarnik (2) und Thomas Schmitz (1)
In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief die Cash-Action bis kurz vor 4:00 Uhr morgens. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht derzeit bei 44.325,35 Euro.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten neben der Jackpot-Anzeige anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cashtables mittlerweile Standard sind, so auch gestern: An vier voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) und 5/10 (250) wurde bis in die frühen Morgenstunden begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro eingehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

€ 100 Texas Hold’em No-Limit, Freeze-Out
60 Turnierspieler
6 Turniertische
6.000 Preisgeldpool
4 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 (100) und 5/10 (250)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiterin: Melanie Hawig-Gruhn

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“