Spielbank Wiesbaden: Poker, Poker und nochmals Poker

Der Poker-Floorman wusste teilweise gar nicht mehr, wo er zuerst anpacken sollte. Das € 75 Turnier am gestrigen Donnerstag, dem 6. Januar, war bereits seit Mittwoch ausgebucht, normalerweise ein sicheres Zeichen, dass eine heiße Pokernacht bevorsteht. Und so kam es dann auch. Um 19:30h, eine halbe Stunde vor Turnierbeginn, standen schon vierzig Turnierspieler bereit, um ihre ausgelosten Plätze zu erfahren. Daneben scharrten auch die ersten Cash-Gamer mit den Hufen, für die bereits um 19:45h der erste Tisch „ans Netz“ ging, der damit wenigstens an dieser Front für leichte Entspannung sorgte. Im Laufe der Nacht sollten es dann insgesamt 110 Pokerbegeisterte werden, die die Wiesbadener Pokerarena bevölkerten und an 6 Turniertischen und 4 Cash-Tables für heiße Pokeraction sorgten.

Marcel Jensen (1), NN (3), Chi Truong (4) und Stephan Röhrig (5)
Marcel Jensen (1), NN (3), Chi Truong (4) und Stephan Röhrig (5)
Punkt acht fiel der Startschuss zum Turnier, bei dem sich die Teilnehmer offensichtlich auf eine Art „Speed-Poker“ verständigt hatten. Der Turnierleiter konnte den „Seat-Open“-Rufen der Dealer kaum folgen. Was besonders auffällig war: Die Spieler gingen teilweise zu dritt oder gar zu viert in den All-In-Showdown. Und so kam es natürlich auch immer wieder zu Situationen, bei denen gleich 2 oder 3 Spieler gleichzeitig aus dem Turnier ausschieden. Die wartenden Cashgamer hat’s gefreut – sobald ein Turniertisch fiel, wurde der nächste Cash-Table eröffnet und förmlich umlagert.

Mit Speed ging’s weiter, sodass der Final-Tisch schon relativ früh gegen 23:30h stand. Doch wer es bis dahin geschafft hatte, der schien plötzlich alle Zeit der Welt zu haben. Es entwickelte sich ein zähes Ringen unter den letzten Zehn, denn alle wollten ihre spannende Pokernacht mit einem ordentlichen Preisgeld krönen.

Nach 11/2 Stunden war es dann endlich soweit, die Preisgeld-Bubble stand. Shaip Idrizi war der Erste, der sich „in the money“ jetzt etwas überhastet in ein All-In-Spiel hineinziehen ließ, aus dem er sich auf Platz sechs mit 360 Euro verabschiedete. Und als hätten die verbleibenden Fünf nur auf diese Initialzündung gewartet, einigten sie sich nur fünf Minuten später auf einen Deal.

Mit diesem Donnerstagsturnier endete wieder eine Wiesbadener Turnierwoche, in der trotz winterlicher Straßenverhältnisse von Sonntag bis Donnerstag immerhin noch 32.550,- Euro Preisgeld ausgeschüttet wurden. Freitag und Samstag sind bekanntlich in Wiesbaden die Turniertische geschlossen, da läuft an mehreren Tischen „nur“ Cash-Poker. Aber am Sonntag beginnt dann wieder die neue Turnierwoche mit einem € 75 Turnier. Den aktuellen Buchungsstand verfolgen und direkt Buchen geht über www.spielbank-wiesbaden.de – oder vor Ort im Casino, solange der Vorrat reicht.
Spielbank Wiesbaden – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main!
Die Gewinner des Turniers vom Donnerstag, dem 06.01.2011:
1. Marcel Jensen (D) 1.120,- Deal
2. NN 1.120,- Deal
3. NN 840,- Deal
4. Chi Truong (D) 530,- Deal
5. Stephan Röhrig (D) 530,- Deal
6. Shaip Idrizi (BE) 360,-

In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief die Cash-Action bis kurz vor 4:00 Uhr morgens. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht derzeit bei 45.028,85 Euro.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt:

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten neben der Jackpot-Anzeige anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cashtables mittlerweile Standard sind, so auch gestern: An vier voll besetzten Tischen mit Blinds 2/4 (100) wurde bis in die frühen Morgenstunden begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro eingehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

20:00 Uhr Turnierbeginn
€ 75 Texas Hold’em No-Limit, Freeze-Out
60 Turnierspieler
6 Turniertische
4.500 Preisgeldpool
4 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 2/4 (100)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Wolfgang Harsy

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“