Spielbank Wiesbaden: Lieber ein Ende mit Deal, als ein Turnier ohne Ende

Am gestrigen Profi-Montag, dem 24. Januar war in der Wiesbadener Pokerarena turniermäßig „Round-per-Round“ angesagt, d.h. immer abwechselnd eine Runde Texas Hold’em und eine Runde Omaha Hold’em. Bei diesem Rebuy-Turnier erhielt man für maximal 4 × 100,- Euro bis zu 10.000 Turnierchips. Das fanden immerhin 49 Turnierfreunde sehr attraktiv, daneben spielten weitere 40 Pokerfreunde Cash-Poker an vier Tischen bis in die frühen Morgenstunden.

Bei der Verteilung des Preisgeldpools von 12.200 Euro mischte Lokalmatador Gerd Wandel wieder kräftig mit. Der temperamentvolle Hunsrücker spielte mal wieder seine ganze Erfahrung und Cleverness aus, sein „Platzrecht“ am Final-Tisch war über den gesamten Turnierverlauf deutlich erkennbar. Auch Michael Ende, der sich in den letzten Jahren zu einem echten Pro entwickelt hat, spielte eine souveräne Vorrunde, genauso wie Herr Karaca, der mit seiner ruhigen, überlegten Spielweise und der richtigen Einschätzung seiner Gegner punktete.

Als um kurz nach Mitternacht der Final-Table stand, dauerte es sage und schreibe noch 1,5 Stunden, bis der erste Platz frei wurde. Knapp 15 Minuten später folgten die Herren Tselois, König und Lehmann und um kurz vor zwei erwischte es Lutz Priese. Den verbliebenen Vier war nach 10 Minuten klar, dass ein reguläres Ende dieses Turniers wohl noch ewig dauern würde, da die Chips schön gleichmäßig verteilt waren. Kurzerhand entschied man sich, das restliche Preisgeld durch vier zu teilen.

Sichtlich zufrieden hieß es dann: Preisgeld kassieren, Siegerfoto schießen und dann schnell noch ins Cash-Game. Dort wurde bis 3:20 Uhr an vier Cash-Tables munter weiter gepokert.

Am heutigen Dienstag steht wieder ein € 100 Turnier auf dem Programm. Auf www.spielbank-wiesbaden.de kann man die aktuelle Buchungslage verfolgen und, wenn’s eng wird, sich noch schnell per Bankkarte oder Kreditkarte einen Platz sichern – oder vor Ort im Casino, solange der Vorrat reicht.

Spielbank Wiesbaden – mehr Poker geht nicht in Rhein-Main!

Die Gewinner des Turniers vom Montag, dem 24.01.2011:

1. Hr. Karaca (D)2.160,- Deal
2. Michael Ende (D)2.160,- Deal
3. Gerd Wandel (D)2.160,- Deal
4. Mr. X2.160,- Deal
5. Lutz Priese (D)830,-
6. Jochen Lehmann (D)710,-
7. NN590,-
8. Michael König (D)470,-
9. Konstantin Tselios (GR)350,-
10. Ernesto (D)220,-
Michael Ende (2), Gerd Wandel (3) und Mr. X (4)
Michael Ende (2), Gerd Wandel (3) und Mr. X (4)
In der Poker-Hochburg Wiesbaden wird natürlich nicht nur im Klassischen Spiel begeistert gepokert, sondern auch im Automatenspiel: An den beiden PokerPro-Tischen im Automatenspiel lief die Cash-Action bis kurz vor 4:00 Uhr morgens. Der Bad-Beat-Jackpot der beiden PokerPro-Tische steht derzeit bei 14.018,52 Euro.

Turniere im Klassischen Spiel: Im Wiesbadener Casino findet im Klassischen Spiel von Sonntag bis Donnerstag täglich ein abgeschlossenes Turnier mit in der Regel maximal 60 Teilnehmern statt.

Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und das geht so: Jedes der wöchentlich fünf Turniere kann über www.spielbank-wiesbaden.de von zu Hause aus gebucht werden: Einfach auf der Startseite der Homepage den Button links unten neben der Jackpot-Anzeige anklicken, gewünschte(s) Turnier(e) auswählen und das Buy-In per Kreditkarte oder Giro-Pay bezahlen. Oder aber – sofern nicht ausgebucht – bis spätestens 20.00 Uhr des jeweiligen Turniertages direkt in der Spielbank. Mit beiden Anmeldeverfahren kann man sich, wenn gewünscht, auch schon Monate im Voraus einen Turnierplatz sichern. Kommt was dazwischen – auch kein Problem: Dann wird halt umgebucht – nur rechtzeitig Bescheid geben.

Cashgame: Im Im Klassischen Spiel wird in Wiesbaden an allen sieben Tagen der Woche „gecasht, wobei an den Turniertagen vier bis fünf Cashtables mittlerweile Standard sind, so auch gestern: An vier voll besetzten Tischen mit Blinds 5/10 (250) und 10/10 (500) wurde bis in die frühen Morgenstunden begeistert gepokert. Aber auch an den beiden turnierfreien Tagen Freitag und Samstag wird das Cashgame immer stärker, drei Tische sind auch hier mittlerweile die Regel. Dazu kommen noch zwei PokerPro-Tische im Automatenspiel mit Blinds 1/2 und 2/4.

Beim Cashgame im Klassischen Spiel wird (außer am Profi-Montag) in der Regel mit Blinds 2/4 gepokert, mit einem Minimum Buy-In von 100 Euro und nur 2 Euro Taxe pro Pot, die aber erst ab einem Pot von 50 Euro eingehalten werden. Und natürlich gilt auch hier wie bei höheren Blinds: „No flop, no drop“. Günstiger geht’s nicht!

Die Pokernacht in Zahlen:

20:00 Uhr Turnierbeginn
100 € Texas Hold’em, Round-per-Round
73 Rebuys
49 Turnierspieler
5 Turniertische
12.200 Preisgeldpool (hiervon fließen 3% in die Over-All-Wertung)
4 Cash-Tables im Klassischen Spiel mit Blinds 5/10 (250) und 10/10 (500)
2 Cash-Tables (PokerPro) im Automatenspiel (Blinds 1/2 und 2/4)
Turnierleiter: Franco di Martino

Das, was beim Pokern in Wiesbaden immer gilt:

Keine Entry-Fee bei allen Turnieren, 100%ige Ausschüttung aller Buy-Ins !!!
Start der Turniere: Check-In: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr
Start der Cash-Games:
im Klassischen Spiel ab 17:00 Uhr, Fr + Sa ab 19:30 Uhr
im Automatenspiel täglich ab 12:00 Uhr
Die Blinds: 1/2 (nur PokerPro), 2/4, 5/10 und höher
Günstigste Taxe bei allen CashGames im Klassischen Spiel:
Blinds 2/4: Nur 2,- pro Pot, aber erst ab 50erPot + „no flop, no drop“
Blinds 5/10 & höher: Nur 5,- pro Pot, aber erst ab 100er Pot + „no flop, no drop“