Gauselmann Gruppe unterstützt Berufsbildungswerk mit einer Billardspende

Attraktive Bereichung für Internat Wittekindshof

Espelkamp/Bad Oeynhausen-Eidinghausen. Gewinnen und Verlieren – spielend können die 32 Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Internats Bismarckstraße des Berufsbildungswerkes Wittekindshof diese Lebensweisheit lernen – an ihrem neuen Billardtisch. Das attraktive Freizeitvergnügen ist eine großzügige Spende der Gauselmann Gruppe, die sich immer wieder für die Belange der Jugendlichen in der Region einsetzt. Ronald Cornelsen, Leiter des Berufsbildungswerkes freut sich über die Unterstützung der Firma Gauselmann „Viele junge Menschen, die zu uns kommen, kennen Armut aus der eigenen Familie. Auch bei Freizeitaktivitäten musste gespart werden. Dass Sport, Bewegung und Spiel dem Körper und der Seele gut tun kann, ist eine neue Erfahrung, die sich auch direkt auf ihre Arbeit in der Werkstatt, Küche oder im Gewächshaus auswirkt“. Das Internat Bismarckstraße ergänzt als Lernort „Wohnen“ die Lernbereiche „betriebliche Ausbildung“ und „Berufsschule“.

Sina Treichel (3.v.l.), Zentralbereich Kommunikation der Gauselmann Gruppe, übergibt Thomas Heitkamp (2.v. li.), Diakon und Verantwortlicher des Internats Bismarckstraße und Roland Cornelsen (2.v.r.), Leiter des Berufsbildungswerkes Wittekindshof einen neuen Billardtisch. Die Bewohner Ekaterina Nilogow (2.v.l.) und René Behm freuen sich über das attraktive Freizeitangebot.
Sina Treichel (3.v.l.), Zentralbereich Kommunikation der Gauselmann Gruppe, übergibt Thomas Heitkamp (2.v. li.), Diakon und Verantwortlicher des Internats Bismarckstraße und Roland Cornelsen (2.v.r.), Leiter des Berufsbildungswerkes Wittekindshof einen neuen Billardtisch. Die Bewohner Ekaterina Nilogow (2.v.l.) und René Behm freuen sich über das attraktive Freizeitangebot.
Immer mehr junge Menschen, die nichts mit ihrer Freizeit anfangen können und deren Unzufriedenheit sich auch im Berufsleben auswirkt, starten einen „Neuanfang“ am Wittekindshof. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Unterstützung auf dem Weg ins Erwachsenen- und Arbeitsleben. Dazu gehören das gewissenhafte Erledigen von Hausaufgaben, die Mitarbeit in Lerngruppen sowie angemessene Umgangsformen bei alltäglichen Konflikten und Enttäuschungen. Einige junge Erwachsene brauchen auch Hilfestellungen bei grundlegenden Fähigkeiten wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Auch eine sinnvolle Freizeitgestaltung ist ein wichtiger Baustein der Jugendarbeit in der Bismarckstraße: „Gewinnen und Verlieren gehört zum Billard und zum Leben dazu. Spielerisch lernen die Jugendlichen Erfolge zu genießen und Niederlagen zu meistern. Die Erfahrungen die sie hier in einem kleinen, vertrauten Kreis machen, lassen sich dann auch leicht ins „echte“ Leben übertragen. Das ist etwas ganz anderes, als wenn die Jugendlichen alleine vor dem Fernseher, am Computer oder an der Spielekonsole sitzen“, so Diakon Thomas Heitkamp.
Das Berufsbildungswerk Wittekindshof bietet jungen Menschen ohne Berufsabschluss oder nach dem Besuch einer Förderschule Bildungsmaßnahmen zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung und Ausbildungsmöglichkeiten in rund 20 verschiedenen Berufen in den Bereichen Holz-, Metall-, und Recyclingtechnik, Farb- und Raumgestaltung, Gartenbau, Hauswirtschaft und Verkauf- und Gastgewerbe an. In zwei Internaten oder in Wohngemeinschaften wohnen rund die Hälfte der 200 jungen Frauen und Männer mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen. Dort erhalten sie falls nötig Unterstützung im Alltag, vom Umgang mit Geld oder Medikamenten bis hin zur Freizeitgestaltung. So können sie auf ein möglichst selbstständiges Leben vorbereitet werden.