24. Merkur-Spielothek-Cup am 21. und 22. August

Der Sieger des Merkur-Spielothek-Cups 2009 heißt VFL Gummersbach. Die Mannschaft konnte sich gegen die weiteren Erstligisten wie den TuS N-Lübbecke, die HSG Düsseldorf und GWD Minden in den Spielen am Freitag und Samstag behaupten.

Der Merkur-Spielothek-Cup gilt als das älteste Handball-Traditionsturnier in Deutschland und ist kurz vor dem Auftakt der regulären Handballsaison der erste Härtetest zur Positionsbestimmung für die beteiligten Teams und Trainer.

Armin Gauselmann (2.v.r.), der stellv. Landrat Alfred Raschke (2.v.l.) sowie das Orgateam der Merkur-Spielothek - Jan-Henrik Langhorst (links unten) und Mareike Vieker (rechts unten) - gratulieren den Mannschaften.
Armin Gauselmann (2.v.r.), der stellv. Landrat Alfred Raschke (2.v.l.) sowie das Orgateam der Merkur-Spielothek – Jan-Henrik Langhorst (links unten) und Mareike Vieker (rechts unten) – gratulieren den Mannschaften.
Viele Zuschauer und Handballfans waren an diesem Wochenende gekommen, um die neuformierten Teams im realen Härtetest live zu erleben. „Die Zuschauerresonanz in diesem Jahr war sehr gut, in Lübbecke am Freitag mit über 1.000 Zuschauern sogar bombastisch“, freute sich Armin Gauselmann, Vorstand Gauselmann Gruppe und TuS-Wirtschaftsbeiratssprecher. „Ich hoffe, dass die Schwierigkeiten am Einlass in Lübbecke durch das neue Ticketsystem in der Zukunft nicht mehr aufkommen werden und den erfolgreichen Handball-Abend nicht allzu sehr getrübt haben“, so Armin Gauselmann.

Der TuS N-Lübbecke gewann am Freitag, dem 21. August 2009, im ersten Spiel mit 33:29 (15:16) gegen die HSG Düsseldorf, wobei der GWD Minden gegen den diesjährigen Turniersieger VFL Gummersbach verlor. Am Samstag konnten sich dann allerdings die „Grünweißen“ gegen die HSG Düsseldorf mit 30:20 (15:7) durchsetzen. Patrik Liljestrand, Trainer des TuS N-Lübbecke, nach dem verlorenen Finale gegen den VFL Gummersbach am Samstag: „Meine Mannschaft hat zwar gekämpft, aber in der Abwehr fehlten mir dann doch drei wichtige Abwehrspieler.“ Armin Gauselmann fügte hinzu: „Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass sich die Mannschaft in einer harten Phase der Vorbereitung befindet. Deshalb sind einige Fehler durchaus zu verzeihen. Ohne die drei verletzten Abwehrspieler mangelte es in der Abwehr leider an der nötigen Stabilität.“

Der Merkur-Spielothek-Cup wurde in diesem Jahr bereits zum 24. Mal ausgetragen und steuert auf ein großes Jubiläum im nächsten Jahr zu. Namensgeber des Merkur-Spielothek-Cups ist die Merkur-Spielothek, ein Tochterunternehmen der familiengeführten Gauselmann Gruppe mit Sitz in Espelkamp (NRW). Die lachende Merkur-Sonne, Deutschlands beliebtestes Spiel- und Glückssymbol, gilt national wie international als Markenzeichen für modernes Entertainment. Vor über 50 Jahren, im Juni 1957, legte der aus Münster stammende Firmengründer Paul Gauselmann mit seiner nebenberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Automatenaufsteller den Grundstein für die heutige Unternehmensgruppe. Die einmalige Entwicklung vom Einmannbetrieb zum internationalen Konzern mit aktuell über 5.500 Mitarbeitern weltweit und einem gesamten Geschäftsvolumen von über einer Milliarde Euro im Geschäftsjahr 2008 ist eine deutsche Erfolgsstory, wie es nur wenige gibt.

Ein wichtiger Meilenstein des unternehmerischen Erfolges war die „Erfindung“ der modernen Spielstätte in Form der Merkur-Spielothek. Die erste wurde 1974 im niedersächsischen Delmenhorst eröffnet. Aktuell werden europaweit über 300 Filialen von der Unternehmensgruppe betrieben.