SPD-Bundestagsabgeordnete blickt bei Schmidt Gruppe hinter die Kulissen

Bundespolitische Visite

V.l.n.r.: Jacqueline Li ( SPD-Wahlkreisbüro), Axel Schmidt, Burkhard Revers, Dr. Angelica Schwall-Düren MdB, Arne Schmidt,  Ulrich Schmidt, Inge Walfort (SPD-Ortsverein Coesfeld)
V.l.n.r.: Jacqueline Li ( SPD-Wahlkreisbüro), Axel Schmidt, Burkhard Revers, Dr. Angelica Schwall-Düren MdB, Arne Schmidt, Ulrich Schmidt, Inge Walfort (SPD-Ortsverein Coesfeld)
Coesfeld/Berlin. „Ich bin beeindruckt von ihrem unternehmerischen Engagement für unsere Heimatregion. Ich freue mich immer wieder, wenn ich bei Unternehmern zu Gast sein darf, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung so vorbildhaft bewusst sind.“ Das Lob der örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Angelica Schwall-Düren nahmen die Verantwortlichen der Coesfelder Schmidt Gruppe gerne entgegen. „Wir stellen uns aus tiefster Überzeugung dem Dialog mit den gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsträgern. Umso mehr freut es uns dann natürlich, wenn wir als Unternehmen unsere Gäste so überzeugen“, resümiert Robert Hess, Leiter Kommunikation der Schmidt Gruppe, nach dem Besuch der sozialdemokratischen Bundespolitikerin.

Bekenntnis zum Standort Coesfeld

Im Rahmen ihrer Wahlkampfkampagne hatte Dr. Angelica Schwall-Düren die Visite der familiengeführten Unternehmensgruppe auf ihrer Agenda stehen. Begrüßt wurde sie am vergangenen Montag von der Geschäftsführung auf der Baustelle an der Unternehmenszentrale. Über 5 Millionen Euro investiert die Schmidt Gruppe in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes und die Erweiterung der Technik. „Ich freue mich sehr über dieses klare Bekenntnis zum Standort Coesfeld“, erklärte Dr. Angelica Schwall-Düren sichtlich beeindruckt von den Plänen des Unternehmens. Schließlich sichere diese Entscheidung auch weit über 100 qualifizierte und zukunftssichere Arbeitsplätze für den heimischen Raum. „Ihre Expansionspläne lassen mich hoffen, dass auch hier am Standort noch mehr Menschen neue berufliche Chancen bei ihnen erhalten. Es ist sehr wichtig für die Region, dass wir qualifizierten Arbeitnehmern vor Ort eine Perspektive bieten können.“

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital

Dr. Angelica Schwall-Düren lief mit diesem Wunsch bei der Schmidt Gruppe offene Türen ein. „Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital! Sie sind die Botschafter unseres Unternehmens gegenüber unseren Kunden. Wir können nur einen Rahmen vorgeben, die Unternehmensphilosophie müssen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Leben füllen“, erklärte Robert Hess. Erst kürzlich haben sieben Führungsnachwuchskräfte der Schmidt Gruppe ein branchenweit vorbildliches Fortbildungsprogramm mit einer Prüfung vor der Weiterbildungsgesellschaft der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg abgeschlossen. Zudem biete die Schmidt Gruppe derzeit 44 jungen Menschen eine Ausbildung im Unternehmen an. Sechs Auszubildende lernen den Beruf des Bürokauffrau/-mann. 38 Männer und Frauen werden im neuen Berufsbild „Automatenfachfrau/-mann“ ausgebildet.

Vorbildliches Präventionsprogramm soll Diskussion versachlichen

Über 170 moderne Entertainment Center unter dem Namen Spielstuben und Spielstationen werden aus der Coesfelder Zentrale heraus gesteuert. „Uns ist sehr bewusst, dass wir uns als Unternehmen in dieser Branche einer ganz besonderen sozialen Verantwortung stellen müssen“, erläuterte Robert Hess im anschließenden Gespräch mit Dr. Angelica Schwall-Düren.

„Für die überwältigende Mehrzahl unserer Spielgäste ist der Besuch in unseren Entertainment Centern ein angenehmer Teil ihrer Freizeitgestaltung. Denen bieten wir mit der Umsetzung unseres Unternehmensmottos ‚Hier bin ich König‘ eine moderne und innovative Form der Unterhaltung an“, führt der Kommunikationsfachmann aus. „Doch es gibt leider auch Menschen, die ihr Spielverhalten aus den verschiedensten Gründen nicht selbstständig unter Kontrolle haben. Diesen Menschen wollen wir helfen und sie dabei begleiten, ihr pathologisches Verhalten in den Griff zu bekommen.“
Deshalb habe die Schmidt Gruppe in den vergangenen zwölf Monaten mit kompetenter Unterstützung auch ein branchenweit einmaliges Qualifizierungsprogramm für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Spielstätten und ein Hilfeprogramm für Spielgäste mit pathologischem Spielverhalten bis zur Praxisreife entwickelt. „Anfang Oktober werden wir in die Umsetzungsphase gehen und das Programm auch zukünftig wissenschaftlich begleiten und fortlaufend evaluieren lassen“, führt Robert Hess aus. Dr. Angelica Schwall-Düren lobte dieses vorbildhafte Vorgehen der SCHMIDTGRUPPE ausdrücklich. Ein offener und verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema und die wissenschaftliche Begleitung eines Präventionsprogrammes könne die Diskussion erheblich versachlichen, so die Abgeordnete.

Kontakt auch außerhalb des Wahlkampfes intensivieren

Auch zukünftig – so versprachen sich die Gesprächspartner zum Abschluss des Besuches gegenseitig – wolle man den direkten Dialog intensiv pflegen. „Der Wahlkampf ist sicherlich ein besonderer Anlass – aber auch im politischen Alltag ist es wichtig, dass wir in Kontakt bleiben“, stellte Dr. Angelica Schwall-Düren fest. Und so dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich Unternehmer und Politikerin zum nächsten Dialog in Coesfeld wieder treffen werden.