Senatorin Carola Bluhm informierte sich bei Bally Wulff über die Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen

„Sie haben es erfolgreich angepackt und eine Krise als Chance gesehen!“

Informierte sich bei Bally Wulff über die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen: Carola Bluhm (2.v.l.) mit den Geschäftsführern Wolfram Seiffert (1.v.l.) und Sascha Blodau (3.v.l.).
Informierte sich bei Bally Wulff über die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen: Carola Bluhm (2.v.l.) mit den Geschäftsführern Wolfram Seiffert (1.v.l.) und Sascha Blodau (3.v.l.).
Berlin. „Eigentlich komme ich ja meistens, wenn etwas so gar nicht funktioniert. Aber heute freue ich mich, dass ich hier nur positiv beeindruckt werde. Sie haben es wirklich gepackt!“ freute sich Carola Bluhm nach ihrem Besuch bei der Bally Wulff Entertainment GmbH. Die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales informierte sich vor Ort über die Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die in den vergangenen zwei Jahren im Berliner Traditionsunternehmen durchgeführt wurden. Die beiden Geschäftsführer Sascha Blodau und Wolfram Seiffert begrüßten die Berliner Politikerin gemeinsam mit der Personalleiterin Birgit Pitzius und dem Betriebsrat Joachim Weber. Auch Clemens Mücke von der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Neukölln sowie Dr. Reiner Aster und Susann Zibulski von der gsub-Projektgesellschaft mbH waren gekommen, um das gelungene Projekt der Senatorin zu präsentieren.

Bally Wulff Entertainment hatte im August 2009 im Rahmen eines Umstrukturierungsprozesses mit einer umfangreichen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahme – gefördert durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales – aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begonnen. Die Themen erstrecken sich u.a. von Schulungen um Bereich der Führungsebene, Soft Kills, Englisch für den Beruf, Business- und Wirtschaftsenglisch bis zu kaufmännischen und IT-Inhalten.

Sascha Blodau und Wolfram Seiffert berichteten nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens und der Mitarbeiterstruktur über die Erfahrungen des Projektes. Voller Stolz erläuterten sie dabei, wie engagiert und motiviert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben der alltäglichen Arbeit an den Schulungen freiwillig teilnahmen. „Aufgrund der positiven Perspektive des Unternehmens und den damit erforderlichen Fachkräften waren alle begeistert und optimistisch, die Krise erfolgreich zu bewältigen. Das Zeichen zur Qualifizierung war das Zeichen zum Durchstarten“, so die beiden Geschäftsführer, die vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen allen Schnittstellen – intern wie extern – lobten.

Susann Zibulski, die als Navigatorin gemeinsam mit der Personalleiterin Birgit Pitzius das Projekt bei Bally Wulff umsetzte, berichtete über die gute Kooperation und beide resümierten, dass die Qualifizierungsberatung notwendig sei, um nicht nur für den Moment gut aufgestellt zu sein, sondern auch für die Zukunft bereit zu sein. Deshalb fänden in diesem Jahr weitere, spezielle Schulungen statt, um den besonderen Anforderungen des Unternehmens und des Marktes optimal zu entsprechen.

„Ich spreche Ihnen meinen Respekt für den Kraftaufwand aus, den sie gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der gesamten Zeit geleistet haben. Sie haben es geschafft, eine Krise als Chance zu nutzen und auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten“, lobte die Senatorin alle an dem Projekt Beteiligten. Daher wünschte sie sich, dass Bally Wulff bei Projekten, bei denen es auch um das Thema „Krisenzeit ist Lernzeit“ geht, als Unternehmen auch zukünftig eine Botschafterrolle übernehme und auch anderen Betrieben ein gutes Vorbild sei.