Politischer Dialog: Vertreter des Stadtrates Öhringen informieren sich über die Schmidt Gruppe und diskutieren über die aktuelle Situation

Politischer Dialog in Öhringen: Robert Hess (links) diskutierte mit den Stadtvertretern.
Politischer Dialog in Öhringen: Robert Hess (links) diskutierte mit den Stadtvertretern.
Öhringen/Coesfeld. Spieler- und Jugendschutz, veränderte Öffnungszeiten, Vergnügungssteuer und Vergnügungsstättenplan – diese Themen standen jetzt beim politischen Dialog in Öhringen im Fokus. Zahlreiche Ratsvertreter aller Fraktionen waren neben vier Vorstandsmitgliedern des Automatenverbandes Baden-Württemberg e.V. in die Spielstation in der Siemensstraße gekommen, um sich nicht nur über das Unternehmen, die Schmidt Gruppe, zu informieren, sondern auch um mit den Politikern die aktuelle Situation zu erörtern.

Robert Hess, Beauftragter der Geschäftsführung für Medien und Politik, stellte den interessierten Lokalpolitikern das niederschwellige Suchtpräventionskonzept der Schmidt Gruppe vor, das von den Anwesenden sehr begrüßt wurde. Zudem wurde im Anschluss über die Verkürzung der Sperrzeiten der Spielstätten in Öhringen (zwischen 2 und 6 Uhr) und das Thema Jugendschutz diskutiert. Gerade bei diesem Thema reagierten die Stadtvertreter sehr sensibel und ließen sich die Maßnahmen des Unternehmens erläutern, die den Jugendschutz sicherstellen.

Welche finanziellen Auswirkungen die Erhöhung der Vergnügungssteuer (ab dem 01. Oktober von 15 auf 20 Prozent) für die Spielstation und damit für die Schmidt Gruppe hat, skizzierte Robert Hess. „Als wir vor knapp zwei Jahren unsere Spielstation bei ihnen hier in Öhringen eröffneten, kamen wir mit dem Ziel, langfristig als Wirtschaftsunternehmen vor Ort zu wirtschaftlichen Konditionen arbeiten zu können. Durch die Erhöhung der Vergnügungssteuer auf mittlerweile 20 Prozent, wird die Arbeit für ein Unternehmen sehr schwer, dadurch vernichtet man eher Investitionen“, so Robert Hess. Vor dem Hintergrund, dass die Stadt Öhrigen die Steuern erhöht, um das Anzahl der Spielhallen zu steuern, unterbreitete Robert Hess den anwesenden Stadträten die Angebot, dass sich die Schmidt Gruppe an der Realisierung eines Vergnügungsstättenplanes beteilige, damit die Stadt im Gegenzug über die Senkung der Vergnügungssteuer nachdenken könne.

Im abschließenden gemeinsamen Dialog wurden die Themen noch weiter erläutert. Zudem bestand für die Kommunalpolitiker die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen eines modernen Entertainment Centers zu werden. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung Vorurteile abbauen und unsere Bereitschaft zum offenen Dialog darstellen. Nur wenn wir endlich miteinander und nicht immer nur übereinander reden, kann eine Basis für ein nachhaltiges Wirtschaften geschaffen werden“, schließt Hess.